Freitag, 17. August 2018

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Qualitätssicherung durch Leitlinie
Gesundheitsministerin Ulla Schmidt
 
Ulla Schmidt: „Die neue Leitlinie zur Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Brustkrebses ist ein wichtiger Baustein zur Verbesserung der Situation von Frauen mit Brustkrebs."
Metastasen: TWIST-Gen
Metastasenbildung: Protein TWIST
 
Warum bilden manche Krebsgeschwüre Metastasen, andere wiederum nicht? Jetzt berichten Wissenschaftler von der Entdeckung eines entscheidenden Gens.
Archiv: Meldungen 2. Halbjahr 2004  
 
50 zertifizierte Brustzentren: Hoher Standard: Die Deutsche Krebsgesellschaft und die Deutsche Gesellschaft für Senologie haben das 50. Brustzentrum in Deutschland zertifiziert. Das Zertifikat soll Patientinnen die Sicherheit geben, optimal behandelt zu werden.
Akupunktur: Lindert Übelkeit und Schmerzen nach Brustoperation: Akupunktur kann die Übelkeit nach Brustoperation vermindern. Die Schmerzlinderung war effektiver als durch das sonst verabreichte Standard-Medikament und die Frauen zufriederer mit ihrer Genesung nach der Operation.
Taximofen für Brustkrebsprävention nicht geeignet: Hoffnungen, dass das Medikament Taximofen auch für die Prävention von Brustkrebs eingesetzt werden könnte, haben sich nicht erfüllt. Die Nebenwirkungen sind bei den meisten Frauen zuschwer.
Vorsorge nutzen: Im Brustkrebsmonat Oktober machen zahlreiche Organisationen und Initiativen mit Aktionsläufen, Lichterketten, Vortragsveranstaltungen und Diskussionsrunden auf das Thema Brustkrebs aufmerksam.
Mehr Entscheidung, mehr Lebensqualität, mehr Heilung: Neue Leitlinien für Diagnostik, Therapie und Rehabilitation von Brustkrebspatientinnen geben eine wissenschaftlich gesicherte Orientierung im Dschungel der Verfahren. Die Frage ist nur, wie schnell sie umgesetzt werden, wie die Überprüfung erfolgt und wann die Patientinnen davon profitieren.
Der Früherkennung endlich Beine machen: In Deutschland haben etwa zehn Millionen Frauen - alle Frauen zwischen 50 und 69 Jahren - seit Beginn dieses Jahres Anspruch auf ein Mammographie-Screening. Doch für die meisten besteht dieser Anspruch bislang nur auf dem Papier: Die Umsetzung der politischen Vorgabe kommt in fast allen Bundesländern nur schleppend voran.
Wachstumshormon beeinflußt Brustkrebs: Wachstumshormone können die Tumorzellen bei Brustkrebs beeinflussen. Sie entscheiden darüber, ob sich eine Zelle auf andere Teile des Körpers ausbreiten kann. Diese Erkenntnis macht neue Therapieformen möglich.
Brustkrebs beim Mann zunehmend häufiger: Jährlich erkranken in Deutschland etwa 350 bis 400 Männer an Brustkrebs. Die Zahl steigt seit den 60ger Jahren stetig an. Bislang sind Therapiealternativen wenig erforscht. Dabei vertragen Männer die bei Frauen üblichen Therapien wie Hormon- oder Chemotherapie weniger gut.
Lymphödem nach Brustkrebsoperation vermeiden: Bis zu 20 Prozent aller Patientinnen entwickeln nach einer Brustkrebsoperation ein Lymphödem. Es entsteht, weil der Arzt bei dem Eingriff auch die Lymphknoten in der Achsel entfernt. Bisher sollte dies verhindern, dass der Krebs Metastasen bildet. Bei vielen Frauen wäre dies jedoch nicht nötig. Denn in etwa 60 Prozent der Fälle sind die Lymphknoten krebsfrei. Mit der so genannten "Wächterlymphknotenbiopsie" kann der Arzt vorher prüfen, ob er die Lymphknoten in der Achsel belassen kann.
Sulforaphane - Pflanzenextrakt hemmt Krebswachstum: Sulforaphane sollen bei der Prävention und Behandlung von Krebs helfen. Der Pflanzenextrakt, der in Gemüsesorten wie Brokkoli vorkommt, hemmt das Krebswachstum sogar im spätem Stadium. Wissenschaftler überlegen, wie sie Therapien kombinieren können, um die Belastung der Patientinnen durch die Chemotherapie zu verringern.
Mammographien bei bestimmten Frauentypen ungenauer: Mammographie ist nicht gleich Mammographie. Je nachdem, ob eine Frau Hormonersatzbehandlungen oder vorhergehende Brustoperationen hatte und bei dünnen Frauen, fielen die Egebnisse ungenauer aus. Eine Studie wertete Daten von rund 120.000 Frauen aus.
Körperliches Training gegen Fatigue: Totale Erschöpfung, ständige Müdigkeit, Schwindelattacken - jede Bewegung wird zu einem Kraftakt. Aber nicht immer ist eine akute Infektion schuld. Diese Schwächezustände können auch im Verlauf einer Krebserkrankung auftreten. Bis zu 90 Prozent aller Krebspatienten leiden an einer chronischen Erschöpfung - Fatigue genannt. Die Berliner Charité geht jetzt einen neuen Weg in der Therapie: Körperliches Aufbautraining statt Schonung.
Tumorbildung - Verarbeitung von Vitamin D mit entscheidend: Nicht nur ein Mangel an Vitamin D kann das Brustkrebsrisiko von Frauen erhöhen. Auch die Art und Weise wie der Körper es verarbeitet, dürfte eine wichtige Rolle für die Tumorentstehung spielen.
Niedrige HDL-Werte erhöhen Brustkrebsrisiko: Herabgesetztes HDL-Cholesterin kann bei älteren Frauen mit Übergewicht ein Zeichen für eine erhöhtes Risiko sein, an Brustkrebs zu erkranken.
Brachytherapie als Alternative: Die Brachytherapie ist eine Strahlenbehandlung bei der durch kurzfristiges Einbringen von radioaktiven Strahlern in die Tumorregion der Krebs zerstört wird. Tests mit dem neuen Verfahren wurden positiv abgeschlossen.
Metastasen - Aktivierung des TWIST-Gens: Warum bilden manche Krebsgeschwüre Metastasen, andere wiederum nicht. Eine grundlegende Frage der Krebsforschung, die Wissenschaftler seit langem beschäftigt. Jetzt berichten Robert Weinberg und seine Kollegen vom Witehead-Institut für Biomedizinische Forschung in Cambridge von der Entdeckung eines entscheidenden Gens.
Erstes automatisches System zur Diagnose von Brustkrebs: Ein neues Gerät soll automatisch die Brustkrebs-Diagnose durchführen. Dabei soll es nicht den Arzt ersetzen, sondern die Zeit bis zum Vorliegen des Ergebnisses verkürzen.
Spielt Virus beim Entstehen von Brustkrebs eine Rolle?: Das sogenannte Mouse Mammary Tumour Virus (MMTV) Virus soll beim Entstehen von Brustkrebs beteiligt sein. Allerdings hat eine Studie große geografische Unterschiede beim Auftreten fest gestellt.
Sozialer Status hat Einfluß auf die Behandlung: In welcher sozialen Schicht sich eine Frau befindet, spielt eine gravierende Rolle dabei, wie früh oder spät der Tumor erkannt und behandelt wird.
Elektronisch vernetzen für eine erfolgreiche Therapie: Die Frauenklinik der J.W. Goethe-Universität Frankfurt führt ein elektronisches Dokumentationssystem ein, das die Kliniken des Brustzentrums Frankfurt/Rhein-Main mit niedergelassenen Ärzten vernetzt. Durch die schnellere und umfassende Bereitstellung aller Behandlungsunterlagen soll der Behandlungserfolg verbessert werden.
„Wissen, was passiert“: Am 1. Juli 2004 startete an der Frauenklinik im Klinikum Leverkusen ein Projekt zur Begleitung und Information von Brustkrebs-Patientinnen. „Wissen, was passiert“ lautet der Titel des von der Deutschen Krebshilfe mit 22.000 Euro finanzierten Projektes. Innerhalb eines Jahres werden 200 neu erkrankte Frauen im Rahmen dieses Projektes begleitet: Ziel ist es, die Brustkrebs-kranken Frauen von der Mitteilung der Diagnose über die Aufnahme ins Krankenhaus bis in die Zeit nach der Entlassung zu begleiten und behandlungsorientiert zu informieren.


Archiv: Meldungen 1. Halbjahr 2004  
 
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Archiv: Meldungen 2. Halbjahr 2003  
 
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Archiv: Meldungen 1. Halbjahr 2003  
 
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