Donnerstag, 19. Oktober 2017

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Patienten beklagen die lückenhaften Erklärungen

 

Umfrage: Krebspatienten fühlen sich nicht ausreichend informiert

Viele Krebspatienten fühlen sich nicht ausreichend über den Ablauf ihrer Tumortherapie informiert.

Eine bundesweite Befragung von 3446 Patienten in 25 ambulanten Schwerpunktpraxen ergab, dass viele Betroffene nicht zufrieden sind mit den Erklärungen ihrer Ärzte. Das teilte die Deutsche Krebsgesellschaft in Frankfurt am Main mit. Nach ihren Angaben handelt es sich um die erste systematische Erhebung für ein künftiges Qualitätsmanagement in der Krebsbehandlung.

62 Prozent der Patienten beklagten sich über lückenhafte Erklärungen, wenn der Arzt eine Therapie ablehnt, die der Patient ins Gespräch gebracht hat. 55 Prozent fühlten sich ausgeschlossen, als der Therapieplan erstellt wurde. Dennoch waren die meisten mit der persönlichen Beziehung zu ihrem Arzt zufrieden: Nur 17 Prozent hatten Hemmungen, selbst sehr persönliche Dinge zu besprechen. Lediglich sechs Prozent warfen ihm vor, zu wenig Zeit zu haben.

"Die Studie zeigt, dass die Informationen über den Therapieverlauf verbesserungsfähig sind und die Organisation der Behandlung zu optimieren ist", befanden die Organisatoren, zu denen die Krebsgesellschaft, die Konferenz onkologischer Krankenschwestern und andere gehören. Die Befragung fand 2002 statt.

WANC 02.03


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