Donnerstag, 19. Oktober 2017

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Körperlich aktiv: Brustkrebsrisiko kann um 35% sinken

 

Freizeitsport: Kann Risiko für Brustkrebs senken

Regelmäßiger Ausgleichssport – selbst wenige Stunden wöchentlich – kann das Risiko für die Entwicklung eines Mammakarzinoms bei Frauen vermindern.

In einer Studie verglich Dr. Leslie Bernstein von der University of Southern California die sportlichen Aktivitäten von 567 Frauen, bei denen gerade die Diagnose Brustkrebs gestellt worden war, mit denen von 616 Frauen, die nicht daran erkrankt waren. Das Alter der Frauen lag zwischen 35 und 64 Jahren.

Welche Sportarten, also beispielsweise Walking, Joggen, Fahrrad fahren, Aerobic, Schwimmen, Sport und Tanzen, die Frauen betrieben, wurde in Einzelgesprächen erfragt. Aus diesen Angaben ermittelten die Wissenschaftler für jede Frau die durchschnittliche Trainingszeit pro Woche sowie die dabei durchschnittlich verbrauchte Energie ab dem Zeitpunkt des Einsetzens der Menstruation.

Dabei ergab sich, dass das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, bei körperlich aktiven Frauen um ungefähr 35 Prozent niedriger lag als bei inaktiven Frauen. War ein Mitlgied der Familie an Brustkrebs erkrankt, war die Auswirkung von körperlicher Bewegung und einer Verminderung des Krankheitsrisikos herab gesetzt. So konnte keine Risikosenkung bei Frauen beobachtet werden, bei denen eine Verwandte ersten Grades von der Erkrankung betroffen war.

Wie und warum sich Sport - insbesondere schon in der Pubertät ausgeübt - günstig auf das Brustkrebsrisiko auswirkt, ist bisher nicht hinreichend geklärt. Es gibt mehrere Erklärungen: So könnte die körperliche Aktivität den Östrogenspiegel senken, das Immunsystem stärken und die Sensivität für Insuilin erhöhen.

WANC 10.03
Quelle: Cancer, DOI 10.1002/cncr.11768


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