Samstag, 21. April 2018

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Neue Verfahren zur frühzeitigen Brustkrebs-Diagnose

Die Brustkrebsdiagnostik hat sich in den vergangenen Jahren technisch stark weiterentwickelt. Eines der neuen Verfahren ist die digitale Mammographie: Die Röntgenbilder der weiblichen Brust können zukünftig computergestützt
ausgewertet werden und liefern insbesondere bei jüngeren Frauen
deutlich bessere Untersuchungsergebnisse.

Größter Vorteil der digitalen Mammographie gegenüber der konventionellen Film-Folien-Röntgenaufnahme ist die Möglichkeit der nachträglichen gezielten Bildbearbeitung am Computer. So kann die Aufnahme vergrößert und die Kontraststärke verändert werden. Die digitale Mammographie hat deshalb die herkömmliche Aufnahmetechnik im klinischen Alltag abgelöst.

Außerdem räumt die digitale Speicherung viele organisatorische Hemmnisse aus dem Weg: Die Bilder lassen sich beliebig oft ohne Qualitätsverlust vervielfältigen und über digitale Netze an andere Orte übertragen. In Sekundenschnelle gelangen die Bilder zur weiteren Kontrolle in eine andere Praxis oder Klinik – der zeitraubende Transport der Röntgenaufnahmen entfällt.

Klinische Studien haben gezeigt, dass mit dieser neuen Technik ebenso viele Mikroverkalkungen und Krebsherde in der Brust entdeckt werden wie mit der alten. Der Vorteil der neuen Technik ist diagnostische Sicherheit für jüngere Frauen und Frauen mit sehr dichtem Brustgewebe: Eine große Untersuchung mit fast 50.000 Teilnehmerinnen hat signifikante Vorteile der digitalen Mammographie für diese ergeben.

Und der Fortschritt geht weiter: Beispielsweise unterstützt künftig der Computer mit einer speziellen Software den Arzt bei der Diagnosestellung. Außerdem werden die Aufnahmetechniken in Richtung Dreidimensionalität verbessert.

WANC 18.06.07


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