Sonntag, 23. September 2018

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Zytostatika: Zellgifte mit Nebenwirkungen

 

Zytostatika

Im Gegensatz zur Strahlentherapie wirken die während der Chemotherapie verabreichten Medikamente, so genannte Zytostatika, im ganzen Körper, weshalb mit Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Übelkeit, Haarausfall und erhöhte Infektanfälligkeit zu rechnen ist. Zum Glück machten die medizinischen Fortschritte auch vor den Zytostatika nicht halt, so dass die Nebenwirkungen heutzutage weniger stark als früher ausfallen.

Zytostatika wirken als Zellgifte, so dass die Zellen sich nicht mehr teilen können und absterben. Wie die Strahlentherapie trifft auch die Chemotherapie vorwiegend Krebszellen und verschont gesunde Zellen größtenteils, aber nicht ganz. Bei der Chemotherapie funktioniert dieses Prinzip, weil sich Tumorzellen viel schneller teilen als gesunde Zellen und deshalb schneller durch die Medikamente angegriffen werden.

Üblicherweise kommen mehrere Zytostatika kombiniert zur Anwendung. Damit sich der Körper wieder von den Strapazen erholen kann, wird die Chemotherapie in mehreren Zyklen durchgeführt. Nach einigen Tagen, an denen die Zytostatika in Form von Tabletten oder Infusionen verabreicht werden, folgen zwei bis vier Wochen Pause. Gegen die auftretende Übelkeit helfen Antiemetika.


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