Sonntag, 20. August 2017

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Metastasen: Wenn der Tumor sich ausbreitet

 

Die Behandlung von Metastasen

Tochtergeschwülste werden durch Operation, Strahlen- oder Chemotherapie sowie medikamentös entfernt.

Die Tumorzellen können aus der Brust über den Blut- und Lymphstrom in andere Regionen des Körpers wandern. Entstehen dort weitere Tochtergeschwülste, spricht man von Fernmetastasen. Sie sind am häufigsten in den Knochen zu finden, aber auch in der Lunge, in den Lymphknoten oder in der Leber. Knochenmetastasen machen das Knochengerüst nicht nur brüchig, sondern können durch den Abbau von Knochenmaterial einen erhöhten Kalziumspiegel im Blut verursachen und dadurch Herz und Nieren schädigen.

Je nach Lage und Größe der Metastasen wird der Arzt versuchen, sie durch Operation, Strahlentherapie oder Chemotherapie zu beseitigen. Zur Standardtherapie bei Knochenmetastasen gehören Bisphosphonate. Diese Medikamente führen zu einem verstärkten Einbau von Kalzium und Mineralien in den Knochen, stoppen den tumorbedingten Abbau von Knochensubstanz und fördern den Wiederaufbau des zerstörten Knochens. Sie vermindern somit auch die Hyperkalzämie und Schmerzen.

 

 


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