Freitag, 20. September 2019

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Verträglichkeit und Sicherheit

Der HER2-Antikörper richtet sich gezielt gegen die Tumorzellen. Daher kann die Therapie nebenwirkungsarm sein.

Die Nebenwirkungen sind nur mild bis mäßig ausgeprägt und treten vor allem bei der ersten Gabe auf. Es handelt sich überwiegend um grippeartige Symptome, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Kopfschmerzen. Die Beschwerden können meist rasch durch Gabe geeigneter Medikamente behoben werden. Die Fortsetzung der Therapie ist meist nicht gefährdet.

Nebenwirkungen, wie sie bei der Chemotherapie auftreten wie Haarausfall, Übelkeit und Blutarmut, treten wesentlich seltener auf. Lediglich bei der Kombination mit einer bestimmten Gruppe von Chemotherapeutika – den  Anthrazyklinen – kann es zu einzelnen schweren Funktionsverschlechterungen des Herzens kommen. Die Kombination des HER2-Antikörpers mit diesen Substanzen sollte daher momentan nur im Rahmen von Klinischen Studien geschehen.


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