Mittwoch, 29. März 2017

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Therapie mit Srahlen: Tumorzellen beschädigen

Krebszellen vor der Bestrahlung erwärmen: Um die Wirksamkeit der Strahlentherapie in der Tumorbehandlung zu erhöhen, werden Körperzellen kurz vor der Bestrahlung mit Hilfe von Mikrowellen auf etwa 43 Grad erwärmt.

 

Strahlentherapie

Eine wichtige Säule der Krebstherapie ist die Strahlentherapie. Ionisierende Strahlen zerstören Krebszellen, die nach der Operation noch vorhanden sein können.

Nach einer brusterhaltenden Operation ist auf jeden Fall eine Strahlentherapie erforderlich. Aber auch nach der Entfernung der gesamten Brust kann eine Strahlentherapie sinnvoll sein, z. B. wenn der Tumor nicht vollständig beseitigt werden konnte oder wenn Metastasen vorhanden sind.

Die Strahlentherapie hat zum Ziel, verbliebene Krebszellen im Operationsgebiet und im Bereich der Achsellymphknoten endgültig zu beseitigen. Das Risiko für einen Rückfall sinkt dadurch von 30 Prozent auf fünf Prozent.

Hierfür nutzt man die Energie von Strahlen. Sie schädigen das Erbgut der Zellen. Gesunde Zellen besitzen ein Reparatursystem und verkraften solche Schäden einigermaßen. Tumorzellen können sich jedoch nicht mehr reparieren und sterben deshalb ab. Somit ist die Strahlentherapie ein relativ schonendes Verfahren, weil das gesunde Gewebe kaum belastet wird.

Der Bereich der Brust, der bestrahlt werden soll, wird anhand von computertomographischen Aufnahmen genau berechnet und mit einem Stift auf der Haut markiert, so dass die Strahlung exakt ausgerichtet werden kann. Moderne Bestrahlungsgeräte können sehr präzise eingestellt werden, so dass das umliegende gesunde Gewebe weitgehend geschont wird.

Begonnen wird mit der Behandlung etwa drei bis sechs Wochen nach der Operation. Die Operationswunde sollte dann schon weitgehend geheilt sein. Die Bestrahlung selbst dauert wenige Minuten und erfolgt fünf bis sechs Wochen lang an jeweils fünf Tagen in der Woche. Die Behandlung kann ambulant oder stationär durchgeführt werden.


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