Mittwoch, 29. März 2017

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Ultraschall: Weniger Strahlenbelastung - weniger Aussagekraft

 

Untersuchungen

Bei Verdacht auf Brustkrebs führen die Ärzte mehrere Untersuchungen durch, um sicher zu gehen, ob es sich um eine gutartige oder bösartige Veränderung handelt.

Wenn ein verdächtiger Knoten tastbar ist, heißt das noch lange nicht, dass es sich dabei um einen bösartigen Tumor handelt. Deshalb muss eine umfassende Diagnostik möglichst bald Klarheit darüber bringen. Schließlich soll der Krebs nicht mehr allzu lange die Chance zum Weiterwachsen haben.

Bildgebende Verfahren

Zunächst wird der Frauenarzt eine Mammographie veranlassen, sofern diese noch nicht im Rahmen eines Screenings zur Brustkrebs-Früherkennung erfolgt ist. Ergänzend zur Mammographie führen die Ärzte manchmal Untersuchungen mit Ultraschall (Sonographie) oder eine Kernspintomographie durch. Im Gegensatz zur Mammographie fehlt bei diesen Verfahren die Strahlenbelastung, hinsichtlich der Aussagekraft hinken sie jedoch deutlich der Mammographie hinterher.

Eine Ultraschalluntersuchung der Brüste wird vor allem dann durchgeführt, falls es zu keinem eindeutigen Ergebnis bei der Mammographie kam, sowie zur Untersuchung der inneren Organe und zur Suche bzw. zum Ausschluss von Metastasen.Im Ultraschall lassen sich die bei jüngeren Frauen häufig vorkommenden Zysten sehr gut erkennen.

Die Gewebeprobe

Mittels Mammographie, Ultraschall und Kernspintomographie erhalten die Ärzte Bilder von der Brust, auf denen sich Gewebsveränderungen erkennen lassen. Bei vielen Frauen können sie damit eine Krebserkrankung ausschließen. Wenn sie noch nicht sicher entscheiden können, ob die Veränderung gutartig oder bösartig ist, kann eine Gewebeprobe endgültige Klärung bringen. Unter lokaler Betäubung wird mit einer kleinen Hohlnadel ein Gewebestück aus der Brust entnommen und unter dem Mikroskop untersucht (Biopsie).

Weitere Untersuchungen

Röntgenaufnahmen der Lunge und ein Skelettszintigramm (Szintigraphie) ergeben Hinweise darauf, ob bereits Tochtergeschwülste (Metastasen) vorliegen.


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