Sonntag, 20. August 2017

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Diagnose: Der Facharzt fertigt die Mammographie an

Prof. Dr. Klaus Höffken, Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. "Ich habe großes Verständnis für die Besorgnis der Patientinnen"

 

Wer behandelt?

Im Laufe der Behandlung werden Sie einer Vielzahl von Spezialisten gegenüberstehen.

Sei es bei der routinemäßigen Früherkennungsuntersuchung oder weil Sie selbst einen Knoten in der Brust ertastet haben – als erster wird der Gynäkologe den Verdacht auf Brustkrebs diagnostizieren. Er wird dann weitere Untersuchungen veranlassen, die er nicht alle selbst ausführen kann.

Diagnose

Der zweite Schritt der Diagnose, die Mammographie, erfolgt bei einem Facharzt für Radiologie, zu dem Sie der Gynäkologe überweisen wird. Weitere Untersuchungen, z. B. die Biopsie, nimmt entweder der Radiologe oder der Gynäkologe vor.

Therapie

Für die eigentliche Behandlung ist ein ganzes Ärzteteam verantwortlich, das sich auf die Krebstherapie spezialisiert hat. Diese Experten haben sich meist in einem Tumorzentrum zusammengeschlossen, so dass Sie nur eine einzige Anlaufstelle aufsuchen müssen. Die Operation übernimmt ein Onkologe (onkologischer Gynäkologe), die Strahlentherapie ein Radioonkologe. Für die Chemo- und Hormontherapie ist ein Facharzt für internistische Onkologie zuständig. Ist ein Wiederaufbau der Brust geplant, macht dies ein Facharzt für Plastische Chirurgie. Auf Wunsch können außerdem Psychotherapeuten hinzugezogen werden.

Brustzentren

In Zukunft sollen in Deutschland mehrere Brustzentren entstehen, die sich auf die Therapie von Brustkrebs spezialisiert haben. Diese Brustzentren sollen nach und nach ein Zertifikat erhalten, wenn sie eine qualitätsorientierte Therapie nachweisen können.


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