Donnerstag, 29. Juni 2017

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Der Tumor geht meist von den Zellen der Milchgänge aus

 

Was ist Brustkrebs?

Brustkrebs ist die häufigste bösartige (maligne) Tumorerkrankung in der westlichen Welt.

Das Wort Tumor kommt aus dem Lateinischen und bedeutet "Schwellung". Wenn die Zelle eines Organs oder Gewebes geschädigt wird, kann das Einfluss auf die Erbinformation haben und diese verändern. Eine so genannte Tumorzelle entsteht. Diese untypische Zelle beginnt, außer Kontrolle zu geraten. Sie teilt und vermehrt sich ungebremst. Damit wird die veränderte Erbinformation weitergegeben, und es entsteht ein Tumor, eine bösartige Geschwulst.

Das Wachstum von bösartigen Zellen, die Brustkrebs verursachen, geht zum größten Teil von den Zellen der Milchgänge aus. Nur ein geringer Prozentsatz der Karzinome entsteht in den Drüsenläppchen. Die Krebszellen wachsen und befallen das gesunde Gewebe. Es können sich auch Krebszellen aus dem Tumor ablösen und in den Blutstrom oder in das Lymphsystem eindringen.

Der Brustkrebs tritt zumeist einseitig auf und befällt bevorzugt die linke Brust. Rund 60 Prozent der bösartigen Tumoren wachsen im oberen äußeren Bereich der Brust, also in dem Teil, der der Achselhöhle am nächsten ist.

Neben den bösartigen (malignen) Tumoren der Brust gibt es auch gutartige (benigne). Diese können beispielsweise vom Bindegewebe (Fibrome) oder vom Fettgewebe (Lipome) ausgehen. Auch Zysten, mit Flüssigkeit gefüllte Hohlräume im Gewebe, zählen zu den gutartigen Erkrankungen. Eine gutartige Veränderung ist kein Krebs. Rund drei Viertel aller Brusttumoren sind gutartig und lassen sich in der Regel problemlos beseitigen.


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