Disease Management Programme: Qualität der Versorgung verbessern
 

Seit dem 01. Juli 2002 sind sie in Kraft. Verordnet wurden sie von der Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt – die so genannten Disease Management Programme.

Vor und auch während der Beratungen hatte es einige Auseinandersetzungen darum gegeben. Geklagt wurde vor allem über die ungesunde Hektik, mit der die Regelungen durchgepeitscht wurden. Die Bundesärztekammer kommentierte das so: "Innerhalb kürzester Zeit wurden nicht nur die Strukturen festgelegt, nach denen Leistungserbringer, Kassen und Patienten innerhalb der Behandlungsprogramme zu agieren haben, sondern ebenso schnell wurden auch umfangreiche medizinische Details der Diagnostik und Therapie in rechtsverbindliche Formen gegossen. Letzteres sorgte auf Ebene der klinischen Experten und Fachgesellschaften für Reibungspunkte, während krankheitsunabhängige Aspekte, etwa die vorgesehene Weitergabe sensibler Patientendaten durch die Ärzte an die Kassen, zu heftigem Disput zwischen den Organen der Selbstverwaltung führte."

Inzwischen haben sich die Wogen geglättet. Auch wenn längst nicht alle Streitpunkte aus der Welt geschafft wurden. "Brustkrebs ist eine chronische Krankheit. Es war lange überfällig, die Qualität der Versorgung bei diesem Krankheitsbild zu verbessern", so Professor Dr. Walter Jonat, Leiter der Universitäts-Frauenklinik Kiel und Mitglied des Medizinischen Beirats der Deutschen Krebshilfe.





Quelle:
http://www.brustkrebs-web.de/community/desease